Harald Endeveld hat sich für Most mit seinem Reifendienst angesagt. Trotz allem noch gute Besserung nach Holland.
Einlass Fahrerlager soll für die Teams Donnerstag gegen 20.00 erfolgen. Wir stehen wie immer hauptsächlich in der Mittelsektion des hinteren Fahrerlagerblocks.
Bitte bei Konni die Haftungsverzichte vor dem ersten Training unterschreiben. Bitte zusammen (Fahrer/Beifahrer) erscheinen. Danke.
Verpflichtende Fahrerbesprechung: Freitag 12.00 bei Eckart am Wohnmobil
Danke an unseren „Pälzer“ Hopfi für die erneute Pokalspende in Most.
Nochmals der Aufruf: Wer am Red Bull noch einen Boxenplatz möchte, dafür bitte bei Eckart melden.
wir sehen bereits mal kurz Richtung Österreich an den Red Bull Ring. Wir erwarten dort ein sehr großes Starterfeld, vielleicht zu viele für die Strecke. Wir bitten alle den Nennungsschluss der gestern, Freitag der 19.6.2026 war, zu beachten. Danke.
Weiterhin haben noch 2 Boxenplätze für interessierte Teams zu vergeben. Bitte bei Eckart melden.
Mit einem bis auf den letzten Startplatz gefüllten Fahrerfeld gastierte die Internationale Sidecar Trophy beim 91. Schleizer Dreieckrennen. Insgesamt 26 Teams hatten ihre Nennung abgegeben und sorgten an einem traditionsreichen Motorsport-Wochenende für packenden Gespannsport auf höchstem Niveau.
Das Wochenende hatte dabei wettertechnisch alles zu bieten. Während der Freitag von teils kräftigem Regen geprägt war und das freie Training eher einer Schwimmstunde ähnelte, präsentierte sich der Samstag deutlich freundlicher. Am Rennsonntag blieb es trotz dichter Bewölkung und kräftiger Windböen trocken. Bei lediglich 13 Grad Celsius herrschten zwar keine sommerlichen Bedingungen, dennoch fanden die Zuschauer spannenden Motorsport auf hohem Niveau.
Vor dem ersten Rennen mussten einige Teams bereits Rückschläge hinnehmen. Technische Probleme verhinderten bei einzelnen Gespannen den Start. Das Team Kindermann entschied sich mit seinem neuen Fahrzeug zudem für einen Start aus der Boxengasse, um weitere wichtige Erfahrungen mit dem neuen Gespann zu sammeln. Somit nahmen schließlich 24 Teams das erste Rennen in Angriff.
Bereits unmittelbar nach dem Start kam es zu einer brenzligen Situation. Das Gespann von Robert Kochlöfl und Tomas Maixner blieb aufgrund technischer Probleme auf der Startgeraden stehen und musste umgehend aus dem Gefahrenbereich geschoben werden. Dank des schnellen Eingreifens der Streckenposten konnte die Situation ohne Rennunterbrechung gelöst werden.
An der Spitze setzte sich Lokalmatador Markus Schlosser gemeinsam mit Lukas Krieg früh an die Spitze des Feldes. Der Schweizer, der als Clubfahrer des MSC Schleizer Dreieck eng mit der Veranstaltung verbunden ist, nutzte das Heimrennen vor zahlreichen Fans auch als wichtige Standortbestimmung. Schlosser kontrollierte das Rennen von Beginn an und ließ der Konkurrenz kaum Möglichkeiten zum Angriff.
Hinter dem Führenden entwickelte sich jedoch ein packender Kampf um die weiteren Podestplätze. Enrico Wirth und Ronja Billich, Mike Roscher und Anna Burkard sowie Max Zimmermann und Manuel Hirschi lieferten sich über die gesamte Distanz spannende Positionskämpfe. Immer wieder wechselten die Abstände, ehe sich Wirth und Billich im Verlauf des Rennens entscheidend absetzen konnten.
Auch im Mittelfeld wurde den Zuschauern bester Motorsport geboten. Zahlreiche Duelle sorgten bis zur Zielflagge für Spannung. Besonders sehenswert war der Kampf zwischen Markus Volland und Lena Gubernath sowie Maximilian Bell und Julia Preisinger. Erst in der Schlussphase fand dieses Duell ein unglückliches Ende, als Preisinger bei einem Überholmanöver eines zu überrundendem Team aus dem Gespann geriet. Glücklicherweise blieb der Vorfall ohne schwerwiegende Folgen, bedeutete jedoch das vorzeitige Ende des Rennens für die Beiden.
Im Ziel durfte sich schließlich Markus Schlosser gemeinsam mit Lukas Krieg über den Gesamtsieg freuen. Vor heimischem Publikum zeigte das Team eine souveräne Vorstellung und kontrollierte das Rennen von der Spitze aus.
Den zweiten Gesamtrang sicherten sich Enrico Wirth und Ronja Billich. Das Duo setzte sich in den spannenden Positionskämpfen der Spitzengruppe durch und sammelte damit gleichzeitig die maximale Punkteausbeute in der Sidecar Trophy 600. Komplettiert wurde das Gesamtpodium durch Mike Roscher und Anna Burkard. Nach einem intensiven Rennen und zahlreichen Positionswechseln durfte sich das deutsch-schweizerische Duo über Rang drei gesamt sowie den Sieg in der Sidecar Trophy 1000 freuen.
In der Wertung der Sidecar Trophy 600 belegten hinter Wirth/Billich Max Zimmermann und Manuel Hirschi den zweiten Rang. Das Podium komplettierten Wiggert Kranenburg und Ferry Segers vom Team Flying Dutchmen, die in neuer Fahrerpaarung ein starkes Wochenende zeigten.
Bei den 1000ern gingen die weiteren Podestplätze an Peter Schröder und Carolin Zimmermann sowie Roman und Ondrej Sedlacek. Besonders für das Vater-Sohn-Gespann Sedlacek war der Podestplatz ein schöner Erfolg auf dem traditionsreichen Thüringer Kurs.
Auch abseits der Podestplätze gab es viele zufriedene Gesichter. Zahlreiche Teams lieferten sich über die gesamte Renndistanz enge Duelle und sammelten wichtige Meisterschaftspunkte. Damit war die Bühne für ein spannendes zweites Rennen am Nachmittag bereitet.
Schlosser bleibt auch im zweiten Rennen ungeschlagen
Auch zum zweiten Rennen am Sonntagnachmittag präsentierte sich das Wetter alles andere als sommerlich. Bei kühlen Temperaturen, kräftigem Wind und zeitweise bedrohlich wirkenden Wolken blieb es jedoch erneut trocken. Über die Distanz von 15 Minuten plus einer Runde wartete damit ein weiteres spannendes Rennen auf die Zuschauer.
Kurz vor dem Start sorgte das Fehlen der Startnummer 73 für Verwunderung. Die Meisterschaftsführenden der Sidecar Trophy 600, Enrico Wirth und Ronja Billich, konnten ihr Gespann nicht rechtzeitig zum Laufen bringen und mussten das Rennen bereits vor dem Start aufgeben. Als die Ampel erlosch, zeigte Markus Schlosser gemeinsam mit Lukas Krieg erneut seine Klasse. Wie bereits im ersten Rennen setzte sich das Duo früh an die Spitze und kontrollierte das Geschehen von dort aus souverän.
Für Aufsehen sorgte dagegen das Team Peter Schröder und Carolin Zimmermann. Nach einem missglückten Start fanden sie sich zunächst am Ende des Feldes wieder. Wie Peter Schröder später erklärte, hatte ein kleiner Fehler beim Einrollen in die Startaufstellung dazu geführt, dass das Gespann beim Start nicht wie geplant vom Fleck kam. Doch das Team ließ sich davon nicht beeindrucken und begann eine beeindruckende Aufholjagd. Runde um Runde arbeiteten sie sich durch das Feld und machten zahlreiche Positionen gut.
Während Schlosser und Krieg an der Spitze unbeirrt ihre Runden drehten, behaupteten Mike Roscher und Anna Burkard den zweiten Gesamtrang. Trotz technischer Herausforderungen hielt ihr Gespann bis ins Ziel durch und sicherte dem deutsch-schweizerischen Duo erneut den Sieg in der Wertung der Sidecar Trophy 1000.
Im Mittelfeld bekamen die Zuschauer einmal mehr packenden Gespannsport geboten. Besonders Benjamin Herpel und sein an diesem Wochenende eingesprungener Beifahrer Valentin Marklin zeigten eine starke Vorstellung. Nach einem verpatzten Start arbeitete sich das Team kontinuierlich nach vorne und schloss die Lücke zur Spitzengruppe des Mittelfelds. Mit zunehmender Renndauer wurden die beiden immer schneller und konnten sich schließlich entscheidend von ihren direkten Konkurrenten absetzen.
Auch zwischen Markus Volland und Ezra Brouwer entwickelten sich sehenswerte Positionskämpfe. Auch dahinter gab es spannende Duelle, die das Publikum bis zur Zielflagge unterhielten. An der Spitze änderte sich dagegen nichts mehr. Markus Schlosser und Lukas Krieg fuhren mit der schnellsten Rennrunde von 1:34,378 Minuten ungefährdet zum zweiten Gesamtsieg des Wochenendes. Da Schlosser als Gaststarter nicht punktberechtigt war, gingen die maximalen Meisterschaftspunkte jedoch an die nachfolgenden Teams der Sidecar Trophy.
In der Sidecar Trophy 1000 sicherten sich Mike Roscher und Anna Burkard erneut den Klassensieg. Peter Schröder und Carolin Zimmermann wurden nach ihrer starken Aufholjagd Zweite, während Roman und Ondrej Sedlacek erneut den dritten Rang belegten.
Besonders spannend verlief die Entscheidung in der Sidecar Trophy 600. Hier sicherten sich Max Zimmermann und Manuel Hirschi den Klassensieg vor Wiggert Kranenburg und Ferry Segers. Benjamin Herpel und Valentin Marklin komplettierten nach einer starken Vorstellung das Podium und verwiesen Jakob Rutz und Markus Billich auf den vierten Rang der Klassenwertung.
Pünktlich zum Rennende zeigte sich schließlich sogar die Sonne über dem Schleizer Dreieck. Bei der Siegerehrung durfte traditionell mit Sekt gefeiert werden, während zahlreiche Fans die Teams noch einmal lautstark bejubelten. Doch die Ergebnisse sind nur ein Teil dessen, was das Schleizer Dreieck für die Internationale Sidecar Trophy so besonders macht.
Trotz des Fehlens der IDM bewies das 91. Schleizer Dreieckrennen eindrucksvoll, welche Strahlkraft die traditionsreiche Veranstaltung noch immer besitzt. Rund 15.000 Zuschauer fanden nach Angaben des Veranstalters den Weg an die Strecke und ins Fahrerlager. Viele von ihnen begleiten den Motorsport in Schleiz bereits seit Jahren oder sogar Jahrzehnten.
Besonders die Seitenwagen genießen auf dem Schleizer Dreieck eine außergewöhnliche Wertschätzung. Entlang der gesamten Strecke stehen Fans, Helfer und Streckenposten, die den Gespannsport mit großer Begeisterung verfolgen. Ob am Buchhübel, in der Seng oder entlang der Start-und-Ziel-Geraden – überall wird mitgefiebert, angefeuert und applaudiert.
Ein ganz besonderer Moment ist dabei traditionell die Auslaufrunde nach den Rennen. Während die Teams noch einmal die Strecke umrunden, säumen zahlreiche Zuschauer die Leitplanken, schwenken Fahnen und feiern die Fahrer und Beifahrer unabhängig von ihrer Platzierung. Diese Nähe zwischen Fans und Teams ist heute nur noch selten zu finden und macht den besonderen Charakter der Veranstaltung aus.
Genau diese Atmosphäre, die Begeisterung der Zuschauer und die Leidenschaft der vielen ehrenamtlichen Helfer machen das Schleizer Dreieck Jahr für Jahr zu einem Höhepunkt im Kalender der Internationalen Sidecar Trophy.
Deshalb steht für viele Teams bereits jetzt fest: Wir kommen gerne wieder nach Schleiz.
Nach dem erfolgreichen Gastspiel in Thüringen richtet sich der Blick nun bereits auf die nächste Station der Saison: Most.
Goosebumps in Thuringia: Sidecar Trophy thrills at the 91st Schleizer Dreieck Race
The International Sidecar Trophy arrived at the 91st Schleizer Dreieck Race with a completely full grid. A total of 26 teams entered the event, delivering exciting sidecar racing throughout a memorable weekend at one of Germany’s most traditional road racing venues.
The weather provided a little bit of everything. Friday was dominated by heavy rain, turning free practice into what many jokingly described as a swimming lesson. Conditions improved considerably on Saturday, while race day on Sunday remained dry despite low temperatures, strong winds and overcast skies. At just 13 degrees Celsius, it was far from summer weather, but the spectators were treated to first-class sidecar racing.
Before Race 1 even began, several teams suffered setbacks. Technical issues prevented some outfits from taking the start, while Team Kindermann elected to start from pit lane with their new machine in order to gain further experience. In the end, 24 sidecars lined up for the opening race. Immediately after the start, drama unfolded when the outfit of Robert Kochlöfl and Tomas Maixner came to a halt on the start-finish straight due to technical problems. Thanks to the quick response of the marshals, the machine was safely removed without requiring a race stoppage.
At the front, local favourite Markus Schlosser and passenger Lukas Krieg quickly established themselves as race leaders. Closely connected to the event through the MSC Schleizer Dreieck, Schlosser used the race as an important benchmark in front of a large crowd and controlled the race from start to finish. Behind the leaders, the battle for the remaining podium positions provided plenty of excitement. Enrico Wirth and Ronja Billich, Mike Roscher and Anna Burkard, and Max Zimmermann with Manuel Hirschi fought intensely throughout the race. While the positions remained closely contested for much of the distance, Wirth and Billich eventually managed to break away and secure second place overall.
The midfield delivered equally entertaining racing. Numerous battles continued right to the chequered flag, including an exciting duel involving Markus Volland and Lena Gubernath as well as Maximilian Bell and Julia Preisinger. Unfortunately, the contest came to an early end when Preisinger was thrown from the sidecar while navigating traffic. Fortunately, she escaped serious injury, although the incident ended the team’s race.
At the finish, Markus Schlosser and Lukas Krieg celebrated overall victory after a commanding performance. Second overall went to Enrico Wirth and Ronja Billich, who also claimed maximum points in the Sidecar Trophy 600 category. Mike Roscher and Anna Burkard completed the overall podium in third place while taking victory in the Sidecar Trophy 1000 class.
In the Sidecar Trophy 600 standings, Max Zimmermann and Manuel Hirschi finished second behind Wirth and Billich. Wiggert Kranenburg and Ferry Segers completed the podium after an impressive weekend in their new rider combination. Among the 1000cc outfits, Peter Schröder and Carolin Zimmermann secured second place, while Roman and Ondrej Sedlacek rounded out the podium. With Race 1 completed, the stage was set for another exciting contest later in the afternoon.
Schlosser remains unbeaten in Race 2
Conditions for the second race remained challenging. Temperatures stayed low, strong winds continued to sweep across the circuit and dark clouds threatened rain, but once again the track remained dry. Shortly before the start, the absence of bike number 73 caused some confusion. Championship leaders Enrico Wirth and Ronja Billich were unable to start after suffering technical issues that prevented their machine from firing up.
When the lights went out, Markus Schlosser and Lukas Krieg once again made the perfect getaway and quickly established control at the front. One of the stories of the race came from Peter Schröder and Carolin Zimmermann. A starting issue left them at the very back of the field, but they responded with an impressive recovery drive. Lap after lap they worked their way through the pack, gaining position after position. Meanwhile, Mike Roscher and Anna Burkard held a strong second place overall. Despite technical concerns throughout the race, their machine held together and allowed them to secure another victory in the Sidecar Trophy 1000 category.
Further back, Benjamin Herpel and substitute passenger Valentin Marklin delivered one of the standout performances of the race. After a poor start, the pair steadily worked their way forward, closing the gap to the leading midfield group before eventually pulling clear of their direct rivals.There were also entertaining battles between Markus Volland and Ezra Brouwer, while several other teams continued to exchange positions throughout the race, keeping the spectators engaged until the final lap.
At the front, however, there was no stopping Schlosser and Krieg. Setting the fastest lap of the race at 1:34.378, they cruised to a second overall victory of the weekend. As guest entrants, however, they were not eligible for championship points, allowing the Sidecar Trophy contenders to collect maximum points behind them.
In the Sidecar Trophy 1000 class, Mike Roscher and Anna Burkard once again took victory ahead of Peter Schröder and Carolin Zimmermann, while Roman and Ondrej Sedlacek completed the podium. The Sidecar Trophy 600 battle proved equally exciting. Max Zimmermann and Manuel Hirschi claimed class victory ahead of Wiggert Kranenburg and Ferry Segers. Benjamin Herpel and Valentin Marklin completed the podium after an impressive charge through the field.
As the chequered flag fell, the sun finally broke through the clouds above Schleiz. The traditional podium celebrations followed, complete with sparkling wine and enthusiastic applause from the fans. But results are only one part of what makes the Schleizer Dreieck so special for the International Sidecar Trophy.
Despite the absence of IDM competition, the 91st Schleizer Dreieck Race once again demonstrated its unique appeal. According to the organisers, around 15,000 spectators attended the event over the three-day weekend. Many of them have been returning to Schleiz for years, some even for decades.
Sidecar racing enjoys a particularly special place in the hearts of the Schleiz fans. Around the entire circuit, spectators, marshals and volunteers passionately support the teams. Whether at Buchhübel, Seng or along the start-finish straight, the enthusiasm for sidecar racing is unmistakable.
One of the most emotional moments remains the traditional cool-down lap after the races. Fans line the barriers, wave flags and celebrate every rider and passenger regardless of finishing position. This unique connection between competitors and spectators is becoming increasingly rare in modern motorsport and is one of the reasons why Schleiz remains such a special event.
It is this atmosphere, the passion of the fans and the dedication of the volunteers that make the Schleizer Dreieck a true highlight on the International Sidecar Trophy calendar year after year. For many teams, one thing is already certain: we will gladly return to Schleiz.Following a successful weekend in Thuringia, attention now turns to the next round of the season in Most.
Text und Foto: Doreen Müller-Uhlig
Letzte Aktualisierung / Last Update: 15.07.2026
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